Uff, viel zu tun!

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Pah, das ist doch KINDERGARTEN!

Schäfers Backstuben backt Brot, jetzt auch dreieckig. Wir waren in der evangelischen Kindertagesstätte in Gönnern zu Gast, dort singen die Kinder gern. Über eben dieses neue Gebäck mit den drei Ecken.

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Die Anfahrt nach Gönnern aus dem Gießener Becken ist schön. Landschaftlich. Der Bildrebell-Bulli schafft auch den letzten Anstieg zur evangelischen KiTa. Hätte ich nicht gedacht. Das Navi ist sich sicher, wir nicht so: wir sind da. Aber doch, scheint so. Von außen hört man schon das, was man eben so aus einem Kindergarten hört. Na gut, wir machen das jetzt.

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Rein in die gute Stube, aufbauen. Es duftet nach Brot. Und da kommen auch schon unsere kleinen Künstler. Hochmotiviert. „Hi, ich bin Bennie, das ist mein Bruder Basti. Er gibt euch gleich ein Zeichen und dann geht’s los.“

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Kamera läuft. Ton auch. Daumen hoch. Die Kids rocken das Ganze wie Profis. Nur mit der Langzeit-Motivation hapert es ein bisschen, gerade so schaffen wir noch einen Take für die Close-Ups. Aber wer will es ihnen verübeln. Der Duft nach belegten Broten lockt und meine „Fotorakete“ ist dann doch interessanter als der olle Song mit den drei Ecken.

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Dafür bekomme ich noch ein paar schöne Bilder vom Frühstück in den Kasten. Völlig entspannt gehen die Kleinen mit der Kamera um. Und diszipliniert. Könnte sich so manch Großer eine Scheibe von abschneiden. Meinetwegen auch vom Brot.

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Sieben Jahre Pech, oder was?

Für Viola Tamm und ihr neues Video zum Remix von „Down“ haben wir es krachen lassen. Bumm. Der Remix von „Down“ kommt von Noizmakers Productions und wandelt den Song, zu dem wir ja bereits vor zwei Jahren einen Film gedreht haben, in einen eher elektronischen Track. Es geht um Kaputtheit, individuellen Defekt und Triumph. Nicht unterkriegen lassen. Klirr.

Viola hat eine Badewanne organisiert. So richtig hinüber ist die. Und das Set, in dem wir drehen, ist auch hinüber. So wie ich, ich bin auch hinüber. Erkältung. Was soll’s. Wir haben ja einen Heizlüfter. Ich mag ihn schon jetzt. Das Set ist aber cool: von den Wänden bröckelt der Putz. Das ist gewollt so. Dekorativer Verfall für eine zukünftige Wohnung. Was man alles aus einer Werkstatt rausholen kann, ich bin begeistert. Aber das Set ist wirklich cool, wie gemacht für uns. Einleuchten. Endlich wird’s warm.

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Gute Nacht

Es ist Samstag, wir beginnen mit den Lipsyncs. Im „Schlafzimmer“. Mein Edelkrone Slider fährt rechts und links, Viola singt den Verse von „Down“. Der Hintergrund verschiebt sich im dezentem Bokeh, Viola verschiebt sich parallax. Gefällt mir schon mal gut. Philipp fotografiert von rechts den Seitenblick auf Viola. Viola schaut raus aus meiner Kamera in die von Philipp. Synchronisiert. Hat was von Kate Bush, finde ich. Gefällt mir auch schon mal gut.

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Ab ins Bett würde ich sagen. Wir brauchen für den Chorus und die Lipsyncs einen Blick von oben. Da steht eine Leiter, woha. Komisch, passt genau zwischen das Himmelbettgestänge. Könnte gut aussehen. Also von da oben.

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Philipp sichert den Slider auf der vorletzten Strebe, wir stehen daneben. Ab dafür.

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Badetag

Sonntag. Das Wetter ist besser, die Sonne scheint. Hey. Heute sind wir im „Bad“. Die olle Wanne steht schon, wir beginnen aber wieder zunächst mit den Lipsyncs. Gleiches Setting wie am Vortag: Maincam auf Slider düst von rechts nach links, von links nach rechts. Philipp wieder seitlich rechts. Viola singt den Verse. Jetzt wird’s spannend. Viola muss ins Wasser. Für die Aufsicht geht’s für uns wieder auf die Leiter.

Dann packen wir die Sony FS7 aus: 180 Bilder-Geballer pro Sekunde auf die Wanne und das Wasser. Das bleibt nicht in der Wanne, die Werkstatt schwimmt.

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Und jetzt kommt das, was Jungs gerne machen: Dinge kaputt. Wir schmeißen ein Weinglas auf den Boden. Kaputt. Wir lassen einen Spiegel fallen. Oh, auch kaputt. („Hat das geil gesplittert, ey!“). Wir hauen die Weinflasche samt Fusel in die Wanne. Igitt. Spiegel gegen einen Metallträger. Und auch kaputt. Ups. Böller in die Kissen, Finger in die Ohren, hohoho und - auch kaputt.

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Apropos kaputt: das trifft auf mich jetzt auch zu. Stimme weg, Kopf dick. Das muss sich aber jetzt auch gelohnt haben.


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